• Lina

Autositze - ein kleiner Überblick

Aktualisiert: Juli 30


Hallo Mama, Hallo Papa,


Vermutlich bist du gerade durch meine Instagram Story hier gelandet. In den

nächsten Tagen werde ich euch zusammen mit den Zwergperten – den Experten

rund um das Thema Kindersitze - über die Themen Babyschale,

Reboarder, Folgesitz auf meinem Instagramkanal etc. aufklären. Mit diesem Blogartikel möchte ich euch einen ersten Durchblick verschaffen, da man auf der Suche nach dem geeigneten Kindersitz oft den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit den Zwergperten entstanden (Werbung). Bei Fragen wendet euch jederzeit vertrauensvoll an die Kindersitz-Spezialisten.



Los geht’s.


Mein erster und wichtigster Tipp ist, dass ihr euch einen Experten sucht, der euch bei

all euren Fragen unterstützt. Ja, es gibt sie, die Autokindersitz-Spezialisten, man

nennt sie auch Zwergperten (Werbung).


Kennst du die Zwergperten?


Die Zwergperten beraten dich und deine Familie ausführlich, wenn du auf der Suche

nach einem geeigneten und vor allem sicheren Kindersitz bist. Sie sind in der Tat Spezialisten, wenn es um den sicheren Transport von Kindern mit dem Auto geht. Ihr könnt euch online oder vor Ort beraten lassen - vor Ort ist besser, da der Kindersitz nicht nur zum Kind, sondern auch zum Auto passen sollte. Nun gut, lass uns starten und in den Kindersitz Dschungel eintauchen.


Bildquelle: https://www.zwergperten-shop.de/


Vorab: Kindersitze sind nach Gewicht, Größe und Alter deines Kindes aufgeteilt. Hierfür gibt es mehrere Kindersitz-Normen: i-Size (UN R 129) und UN ECE Reg. 44/04, diese sind bei uns in Deutschland zugelassen. Diese Regelungen geben Kriterien und Bestimmungen vor, die ein Kindersitz erfüllen muss, um in der EU verkauft und genutzt werden zu dürfen. Die Straßenverkehrsordnung (StVO) gibt eine Kindersitzpflicht vor, die besagt, dass Kinder unter 12 Jahren oder bis zu 150 cm Körpergröße im Auto einen Kindersitz benutzen müssen.




Warum sind solche Regelungen so wichtig?


Wusstest du, dass in Deutschland alle 18 Minuten ein Kind im Straßenverkehr

verunglückt? (Quelle: Zwergperten & Statistisches Bundesamt 2018)

Während im Jahre 1978 noch 1500 Kinder im Straßenverkehr tödlich verunglückt sind, waren es 2017 nur noch 61... Dabei sind 61 noch 61 zu viel, dennoch zeigt die

Weiterentwicklung der Kindersitze eine große Wirkung. Daher greife ich dieses sehr

wichtige Thema ausführlicher auf, um in diesem Bereich aufzuklären und euch

aufzeigen, auf was ihr achten solltet - in Kooperation mit den Zwergperten.


Fangen wir mal mit den unterschiedlichen Richtlinien an. Zum Beispiel richtet sich die neuere Regelung i-Size nach der Größe eines Kindes, während sich die ältere

Einteilung nach den ECE R 44/04 oder ECE R 44/03 Regelungen nach dem

Gewicht eines Kindes richtet. Unabhängig von der Größe eines Kindes dürfen Kinder bis zu einem Alter von 15 Monaten in Sitzen nach der neuesten Norm R129 (i-Size) nur rückwärtsgerichtet im Auto mitfahren.


Da beide Normen zugelassen sind, kann sich der Kauf eines Kindersitzes

chaotischer gestalten als man denkt. Deshalb gebe ich euch einen kurzen Überblick,

was die beiden Regelungen eigentlich besagen.


Die Kindersitz-Gruppen nach UN ECE 44/03, UN ECE Reg. 44/04



1. Gruppe 0: Bis zu einem Körpergewicht von 10 kg oder bis zu einem Jahr.

Hierunter fallen Babyschalen.

2. Gruppe 0+: Hierunter fallen rückwärts gerichtete Babyschalen bis zu 13 kg (ca.

1,5 Jahre)

3. Gruppe 1: Reboarder (rückwärts) oder vorwärts gerichtete Kindersitze, ab ca.

1,bis 4 Jahre, 9 bis 18 kg.

4. Gruppe 2: Reboarder (rückwärts) oder Kindersitze, 15 bis 25 kg (bis ca. 7 Jahre).


5. Gruppe 3: Kindersitze (vorwärts), 7 – 12 Jahre (22-36 kg)




I-Size (UN ECE Reg. 129):


Antwort von Kai, der Geschäftsführer von Zwergperten:

"Hier erfolgt die Einteilung nach der Größe des Kindes. Bei dieser Regelung ist das

Vorwärtsfahren erst ab einem Alter von 15 Monaten zulässig, bei der UN ECE 44

03/04 Regelung schon ab 9 kg. Der ADAC empfiehlt den rückwärts gerichteten

Transport von Kindern bis mind. 2 Jahre."


Dadurch, dass beide Regelungen nebeneinander zulässig sind, blicken wir Eltern da

nicht mehr so richtig durch. Wichtig ist, dass dein Kind, bis es mind. 15 Monate alt ist, rückwärtsgerichtet fährt. Je länger ein Kind rückwärts mitfahren kann, desto besser und sicherer ist es für dein Kind, denn ein Kindersitz, der rückwärtsgerichtet ist, bietet mehr Sicherheit. Dazu jetzt mehr.




Wieso ist ein Reboarder sicherer?

Kai, der Geschäftsführer von Zwergperten antwortet:

"Der Kopf ist im Verhältnis zum Körper ca. 15-20 % größer als bei Erwachsenen und hat so relativ gesehen mehr Gewicht.

Bildquelle: Zwergperten


Sitzt dein Kind bei einem Aufprall in einem rückwärts gerichteten Kindersitz wird die entstehende, massive Kraft über den ganzen Oberkörper verteilt und dieser in die Sitzschale gedrückt. Vorwärts gerichtet schleudern die Kinder nach vorne und die Zugkraft zieht am Kopf, da nur der Oberkörper im Kindersitz festgehalten wird. Ein "Innerer Genickbruch" kann die Folge sein. Durch die starke Zugkraft wird das Rückenmark nämlich in der Wirbelsäule gedehnt. Wird es überdehnt, kann es reißen, was meistens zum Tod oder zur Querschnittslähmung führt. Rückwärts gerichtete Kindersitze reduzieren die Gefahr schwerer Verletzungen bei einem Frontalunfall um ca. 90%, vorwärts gerichtete dagegen um ca. 60%."

Bildquelle: Zwergperten





Isofix oder Anschnallen?


Sicherlich ist dir der Begriff „Isofix“ schon mal begegnet. Ich habe das erste Mal

davon gehört, als meine Cousine 2014 ihren Sohn bekommen hat und daher für ihr